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zu der Welt von Catan

Erscheinungsjahr: 2013

Wien Catan

Wien Catan

Mit dieser limitierten Edition kann jetzt die österreichische Metropole besiedelt werden. Der Spielplan zeigt im catanischen Sechseck-Format das alte Wien mit seinem ländlichen Umland. Hier gilt es nicht nur Straßen und Dörfer zu bauen, sondern auch berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Riesenrad oder den Stephansdom zu errichten.

Über das Spiel

Willkommen im mittelalterlichen Wien!

Wien-Catan – Spielplan
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Noch bis 1850 war Wien – bedingt durch die eingrenzenden Stadtmauern - etwa so groß wie der heutige 1. Bezirk.

Die Dörfer des Wiener Umlands verschmolzen ab 1850 nach und nach mit Wien zur heutigen Metropole. Das alte Wien lag in der Gegend des auf dem Spielplan abgebildeten Stephandoms.

Die Dörfer sind von Wäldern, Feldern und Weingärten umgeben, in denen Holz geschlagen, Getreide geerntet und Wein gelesen wird. Im Westen, im gebirgigen Wienerwald, wird Stein abgebaut und auch der Lehmabbau ist für das Wiener Umland belegt.

Wie die Siedler des Mittelalters gründen Sie Siedlungen auf den Ortsfeldern (Felder mit Wappen), legen Straßen an und bauen einen Teil der vielen Wiener Wahrzeichen. Der Bau von Straßen, Siedlungen und Wahrzeichen kostet Rohstoffe.

Wer an der Reihe ist, würfelt mit 2 Würfeln. Jeder Spieler erhält nun für jede Siedlung, die er an einer Landschaft mit der gewürfelten Zahl stehen hat, einen Rohstoff dieser Landschaft. So liefert das Hügelland Lehm, der Wald Holz, das Gebirge Stein, das Ackerland Getreide und die Weingärten Weintrauben. Wer so zu Lehm und Holz gekommen ist, kann Straßen zu einem benachbarten Ortsfeld bauen, um dort dann für je 1 Lehm, 1 Holz, 1 Getreide und 1 Wein eine weitere Siedlung zu bauen.

Wenn Sie eine „7“ gewürfelt haben, dürfen Sie den Räuber versetzen, der dann zum Leidwesen Ihrer Mitspieler die Produktion der Landschaft blockiert, auf der Sie ihn platziert haben.

Nicht immer besitzen Sie die für einen Bau erforderlichen Rohstoffe. Und so beherrscht der Tauschhandel das Geschehen: Stein gegen Wein, Lehm gegen Holz - getauscht wird ganz nach den aktuellen Bauvorhaben.


 Luegerkirche

Wenn Sie für 2 Stein und 1 Getreide ein Wahrzeichen bauen, stellen Sie eine Pappfigur mit der Illustration des Wahrzeichens auf das entsprechende Wahrzeichenfeld des Spielplans. Sie erhalten eine zugehörige Karte, die 1 Siegpunkt zählt und Ihnen einen Vorteil beschert. So dürfen Sie beispielsweise als Erbauer der Luegerkirche sofort kostenlos eine Straße einsetzen.

Kaufen Sie für 1 Stein, 1 Wein und 1 Getreide eine Entwicklungskarte, erhalten Sie ebenfalls einen Spielvorteil. So können Sie beispielsweise mit einer Karte Bürgerwehr den Räuber versetzen oder mit der der Karte „Niederlagsrecht“ von jedem Mitspieler 2 Rohstoffkarten einer bestimmten Sorte fordern.

 Bürgerwehr Niederlagsrecht Richard Löwenherz

Sollten Sie die Karte „Richard Löwenherz“ vom verdeckten Entwicklungskarten-Stapel gezogen haben, erhalten Sie einen weiteren Siegpunkt.

Was nun Richard Löwenherz mit Wien zu tun hatte, erfahren Sie in einem Beiblatt, das über den Bezug des Spielmaterials zur Geschichte Wiens informiert.

Jede Siedlung und jedes Wahrzeichen zählt einen Siegpunkt. Außerdem gibt es Sondersiegpunktkarten, die derjenige erhält, der entweder den längsten Straßenzug besitzt oder die meisten Bürgerwehr-Karten ausgespielt hat.

Wer sich geschickt ausbreitet und im Spiel zu dritt als Erster 12 und im Spiel zu viert als Erster 10 Siegpunkte erreicht, gewinnt.