Die offizielle Website zu Die Siedler von Catan

Erscheinungsjahr: 2006

Kampf um Rom

 
Kampf um Rom

Es ist die Zeit des großen Aufbruchs – die Zeit der Völkerwanderung. Getrieben von hunnischen Reitervölkern branden germanische Stämme an die Grenzen des römischen Reichs. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Rom fallen wird und sich neue germanische Reiche auf den Trümmern des einst so mächtigen Weltreichs erheben werden.

Über das Spiel

Jeder Spieler übernimmt zwei germanische Stämme, je einen Krieger- und einen Reiterstamm. Die Stämme ziehen von Kreuzung zu Kreuzung der aus Sechseckfeldern aufgebauten Karte des weströmischen Reichs. Nach catanischem Brauch erhält ein Stamm Rohstoffe von einer angrenzenden Landschaft, wenn deren Zahl gewürfelt wurde.

Kampf um Rom

Mit den erwirtschafteten Rohstoffen werden neue Krieger und Reiter angeheuert. Ist ein Stamm stark genug, kann er römische Städte plündern und so weitere Rohstoffe und Gold erbeuten. Hat ein Stamm genug geplündert, ist die Zeit reif, die erste römische Stadt zu erobern und ein Reich zu gründen. Jede eroberte römische Stadt zählt einen Siegpunkt. Siegpunkte gibt es aber auch, wenn ein Stamm in jeder der 5 Provinzen des römischen Reichs mindestens eine Stadt geplündert hat oder wenn es einem Spieler gelingt, mit jedem seiner Stämme ein Reich aufzubauen, das mindestens 4 Städte umfasst. Oder man setzt auf Diplomatie und bestimmt zum Leidwesen der Mitspieler die Marschrichtung des römischen Heeres. Wie auch immer: Die taktischen und strategischen Möglichkeiten sind vielfältig, die zum Sieg notwendigen 10 Siegpunkte zu erhalten.

Wenn Sie gerne „Die Siedler von Catan“ spielen, werden Sie von „Kampf um Rom“ nicht enttäuscht werden. Wenn Sie mehr über das Spiel erfahren möchten, besuchen Sie Prof.Easy und schauen Sie Marlene, Vicky und Siegfried beim Spielen von „Kampf um Rom“ über die Schulter.

Spieleinführung mit Prof. Easy

Pressestimmen

Pressestimmen:
Kampf um Rom – Innovativ oder nicht innovativ?

Gibt es bei Kampf um Rom neue Ideen oder nicht? Hierzu gibt es von Seiten der Kritik unterschiedliche Meinungen, wie die folgenden Zitate belegen:

„Wer in den Kampf um Rom zieht, der wird es sofort wieder spüren, dieses SIEDLER-Feeling. Würfeln, Rohstoffkarten abgreifen, tauschen, handeln; das war schon immer so und gilt für alle Erweiterungen so zu Lande, zu Wasser, ja sogar im Weltall. Ist ja auch grundsätzlich nicht zu beanstanden. Doch irgendwie befällt einen das ungute Gefühl, als würde dem Autor nicht wirklich etwas Neues einfallen. Das einst begeisternde Spiel scheint ausgeschöpft zu sein.“

Spielbox

„Es ist schon bemerkenswert, wie viele Ableger die „Siedler von Catan“-Familie inzwischen zählt. Schade nur, daß die meisten nicht an das Format ihres großen Vorgängers heranreichen. So weicht die Einfachheit und Klarheit der Ur-Siedler auch hier einem minutiös austarierten, aber spannungsarmen Regelkonstrukt, das uns mehr neben- als miteinander spielen läßt. Waren „Die Siedler von Catan“ noch von interaktivem Miteinander beseelt, so geht beim „Kampf um Rom“ der zündende Funke verloren. Wie schon Julius Caesar in „Asterix und der Avernerschild“ wußte: „Bis repetita non placent“, oder auf gut Deutsch: „Wiederholungen gefallen nicht“. Zumindest längst nicht so gut wie die Premiere.“

Spielonaut.de

„Wer ein neues „Siedler von Catan“ erwartet, wird von „Kampf um Rom“ sicherlich enttäuscht sein hat das Spiel doch nicht ganz so viele Möglichkeiten wie „Catan“, aber für einen oder mehrere interessante Spielabende sorgt „Kampf um Rom“ dennoch. Durch den Ablauf und die Mischung aus einem leichten miteinander und dem dann „jeder für sich“, gibt es mit diesem guten, interessanten und offensiven Spiel einen hohen Spaßfaktor und ein geselliges Miteinander.“

Fantasyguide.de

„Insgesamt ist „Kampf um Rom“ ein empfehlenswertes Spiel für alle Siedler-Liebhaber oder welche die es noch werden wollen. Einerseits weist es bewährte Spielprinzipien auf und andererseits besitzt es jedoch auch eigene, neue Mechanismen, die es zu einem anderen Spiel machen, so dass sich ein Kauf, trotz eines „Die Siedler von Catan“ im Spieleregal, rechtfertigt.“

Juleiqua.de

„Nachdem auf der Messe in Essen vermehrt Meinungen kundgetan wurden, dass es sich bei “Kampf um Rom“ lediglich um eine Pflichtaufgabe ohne wirklich interessante Ideen handele, hat mich das Spiel bereits nach der ersten von mittlerweile vier Testrunden echt begeistert. Daher schon mal vorab: Wer behauptet, “Kampf um Rom“ sei ein eher durchschnittlicher “Siedler“-Abklatsch, der kann das Spiel unmöglich intensiv gespielt haben. Es ist nämlich gegenteilig so, dass sich in Teuber’s aktuellem Spiel zahlreiche neue Ideen tummeln …“

Online-Magazin Buchwurm.info

Tipps

Tipps für Kampf um Rom

„Kampf um Rom“ basiert auf den Grundregeln von „Die Siedler von Catan“. Es gibt jedoch einige zusätzlichen Regeln, die ein anderes Spielgefühl vermitteln und auch eine etwas andere Spielweise erfordern.
„Kampf um Rom“ bietet mehr strategische und taktische Möglichkeiten als das Grundspiel, der Glücksanteil ist geringer. Wer nur eine Partie spielt, wird die Feinheiten des Spiels kaum erkennen. Hierzu sind schon zwei oder drei Partien notwendig.
Auf Grund von Fragen, die uns erreicht haben, entschlossen wir uns allen denen, die das Spiel erstmals spielen wollen oder nur einmal gespielt haben, ein paar Tipps für weitere Spiele mit auf den Weg zu geben.


Ein Spieler fragt: „Ich habe in meiner Partie fast nur Rinder und keine Pferde erhalten. Ich konnte daher kaum Reiter und Krieger aufstellen. Ist es nicht pures Glück, ob man ein Rind oder ein Pferd zieht?“

Antwort

Wenn Sie Rinder statt Pferde ziehen, sind Sie nicht dem Glück ausgeliefert. Im Gegenteil: Es gibt mehrere sehr wirksame Möglichkeiten, Rinder einzusetzen und damit auch überlegen zu gewinnen:

Zwei garantierte Pferde zu Spielbeginn

Jeder Spieler startet mit 5 Gold. Wenn Sie beim Bau eines Reiters/Kriegers 3 Gold als Joker für ein fehlendes Pferd einsetzen, können Sie schon zu Spielbeginn eine römische Stadt mit 2 Wachtürmen plündern. Die Plünderung beschert Ihnen in jedem Fall 1 Gold. Damit haben Sie wieder 3 Gold und können damit erneut 1 Pferd ersetzen. Das ist aber nicht unbedingt ratsam, denn das Gold ist bei einem hohen Rinderbestand wichtig für den Kauf von Entwicklungskarten.
Dennoch sollte Gold, wie alle anderen Rohstoffe auch, als Mittel zum Zweck gesehen werden, das eingesetzt werden muss, wo es benötigt wird und nicht gehortet werden sollte.

Mach mal Pause

Pausieren Sie mit einem Stamm ein oder zwei Züge auf einer ertragreichen Kreuzung. Einerseits ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie in der Würfelphase zu neuen Rohstoffen kommen, andererseits dürfen Sie sich pro Zug, den Sie aussetzen, 2 Gold nehmen (mit 3 Gold können Sie ein Pferd ersetzen) oder eine Weidekarte ziehen.

Entwicklung ist alles

Kaufen Sie für Rinder Entwicklungskarten (mit einem Rind und einem Gold sind die Entwicklungskarten sehr günstig). Die Entwicklungskarten helfen Ihnen in jedem Fall weiter:

  1. Mit Diplomatenkarten können Sie sich 2 Sondersiegpunkte sichern und bei Mitspielern Karten ziehen (vielleicht erwischen Sie ein Pferd).
  2. Mit dem Verräter können Sie auch dann eine Stadt plündern, wenn Sie nicht genügend Krieger oder Reiter besitzen.
  3. Mit dem großen Stammesführer dürfen Sie - statt mit einem Stamm beliebig weit zu ziehen - auch zwei Weidekarten ziehen. Sollten Sie dabei kein Pferd erhalten, investieren Sie die Rinder weiter in Entwicklungskarten oder Trosswagen.
  4. Die Schätze der Germanenstämme können Sie im Notfall sofort als Joker für ein Pferd einsetzen.

Ein Tross allein ist selten gut

Investieren Sie zunächst in zwei Trosswagen, mit dem Sie einen Ihrer Stämme ausrüsten und dann erst in Entwicklungskarten. Wenn einer Ihrer Stämme drei Trosswagen besitzt, erhalten Sie in jedem Fall bei jeder Plünderung 3 Gold. Mit 3 Gold besitzen Sie wieder einen Joker für ein Pferd. Außerdem hat ihr Stamm mit drei Trosswagen ab der Mittelphase des Spiels die Möglichkeit, innerhalb von nur drei Runden 3 Städte zu erobern und sich vermehrte Erträge zu sichern.


Ein Spieler fragt: Der ersten längeren Phase des Spiels folgt die zweite recht kurze Phase in der ein Spieler plötzlich gewonnen hat. Ich hatte das Gefühl überrannt worden zu sein. Habe ich etwas übersehen?

Antwort

„Kampf um Rom“ ist ein Wettlauf um Siegpunkte bzw. Sondersiegpunkte. Die erste Phase des Spiels bereitet die kurze dynamische Endphase vor. Beobachten Sie, wie sich Ihre Mitspieler in der ersten Phase des Spiels entwickeln.
Wer viele Trosswagen baut, wird versuchen mit der Sondersiegpunktkarte „Erbe Roms“ (2 Reiche mit je 4 Städten) zu gewinnen. Wer eifrig plündert, trachtet vielleicht nach beiden Sondersiegpunktkarten „Plage Roms“ (5 verschieden farbige Plünderungsplättchen). Wer die Sondersiegpunktkarte „Diplomatie“ und eine Karte „Plage Roms“ erworben hat, muss insgesamt nur 4 zusätzliche Trosswagen bauen, um nach der Eroberung von 6 Städten den Sieg einzufahren.
Reagieren Sie auf die Spielweise Ihrer Mitspieler und versuchen Sie, fortgeschrittene Spieler zu behindern und sie entweder bei der Plünderung, der Eroberung von Städten oder der Anzahl gespielter Diplomaten auszustechen.


Ein Spieler fragt: Ich hatte Probleme, an 3 verschiedenfarbige Plünderungsplättchen zu kommen, die man zum Gründen eines Reiches benötigt. Mache ich etwas falsch?

Antwort

Vermutlich halten Sie sich zu lange damit auf, anderen Spielern Plättchen wegzuschnappen, die Sie gar nicht benötigen. Sehen Sie die Plünderungsphase als Durchlaufphase an, in der Sie so schnell wie möglich versuchen, 3 oder 5 verschiedenfarbige Plättchen zu erlangen. Halten Sie sich mit einem Stamm nicht mit teuren und zeitraubenden Zweitplünderungen in einer Provinz auf. Wenn Ihre Gegner das tun - umso besser für Sie.
Mit einem Stamm ein zweites Plättchen der gleichen Farbe zu plündern macht allenfalls dann Sinn, wenn Sie einem führenden Spieler ein Plättchen wegschnappen können, dass er für die Sondersiegpunktkarte „Plage Roms“ benötigt.
Wenn Sie in einer Provinz zu spät kommen und nichts mehr plündern können, weil die billigen Städte schon weg sind und Ihnen für die teuren Städte die Einheiten fehlen, macht das nichts. Lassen Sie mit diesem Stamm diese Provinz links liegen, machen Sie einmal eine etwas weitere (teurere) Bewegung und schon stehen Sie an den Fleischtöpfen. Geht nicht, gibt's nicht!


Ein Spieler fragt: In unserer Partie wurde weniger gehandelt als im Grundspiel. Ist das normal?

Antwort

Jein. Viele Spieler übersehen bei der ersten Partie, dass Gold ein sehr wirkungsvolles Handelsgut ist. Kaufen Sie von einem Mitspieler einen fehlenden Rohstoff für 1 oder 2 Gold oder bieten Sie ihm einen Rohstoff für 1 oder 2 Gold an. Da jeder Spieler oft in der Situation ist, dass ihm 1 oder 2 Gold fehlen, um mit 3 Gold einen Rohstoff zu ersetzen, floriert der Handel mit Gold sehr gut.

Erweiterung

Erweiterung: Schrecken der Legionen

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Dann laden Sie sich kostenlos die Erweiterung "Schrecken der Legionen" herunter.