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Erscheinungsjahr: 2014

Das alte Ägypten

Das alte Ägypten

Die limitierte Sammleredition „Das alte Ägypten“ wendet sich an alle Liebhaber von „Catan – Das Spiel“, die sich beim Spielen gerne auf eine kleine Zeitreise in das alte Reich der Pharaonen entführen lassen.

Über das Spiel

Drei Spielweisen sind möglich: Das Basisspiel im ägyptischen Gewand, das Spiel mit dem Kartensatz „Die Hilfe der Götter“ und das Szenario „Die große Pyramide“.



Das Basisspiel in ägyptischem Gewand

Wie bei „Catan – Das Spiel“ besiedeln Sie das alte ägyptische Reich in bewährter Weise. Sie starten mit 2 Dörfern und 2 Ochsenkarren, bauen weitere Ochsenkarren, um neue Siedlungspunkte für Dörfer zu erreichen und bauen Dörfer zu Städten aus, die mit detaillierten Figuren ägyptischer Bauwerke dargestellt werden. Wie im Basisspiel handeln Sie, wenn Ihnen Lehm, Getreide oder die in der alten ägyptischen Kultur gebräuchlichen Rohstoffe Papyrus, Rinder und Steine für ein Bauwerk fehlen.

Die Siedler von Catan – das alte Ägypten

Die Entwicklungskarten wurden großformatig neu illustriert. So sind die Siegpunktkarten wichtigen kulturellen Leistungen der alten Ägypter gewidmet. Wer die meisten Söldnerkarten besitzt, erhält die Sondersiegpunktkarte „Größtes Söldnerheer“; bei den Fortschritten bestimmt der Pharao Die Siedler von Catan – das alte Ägyptendas Monopol; der kupferne Handspiegel steht für den ägyptischen Erfindungsreichtum und die Karte „Ochsenkarren“ bietet das kostenlose Einsetzen von 2 Ochsenkarren. Mit Ochsenkarren können Sie die Sondersiegpunktkarte „Längste Handelsroute“ erringen. Also letztliche alles wie gehabt – nur eben alt-ägyptisch.


Die Hilfe der Götter

Im nächsten Schritt kommen die Götter der alten Ägypter ins Spiel: Amun, Horus, Isis und 7 weitere göttliche Helfer, die Ihnen die unterschiedlichsten Vorteile gewähren. Haben Sie beispielsweise die Karte Amun gewählt, erlaubt Ihnen dieser Gott,

Die Siedler von Catan – das alte Ägypten
während Ihres Zuges 1 Rohstoff beliebig oft im Verhältnis 2:1 zu tauschen; Maat ermöglicht es Ihnen, einem führenden Spieler 1 Rohstoff zu rauben; Ptha erleichtert es Ihnen, Ochsenkarren zu bauen, während Isis Ihnen Schutz vor der „7“ gewährt.

altNatürlich dürfen Sie immer nur die Hilfe eines Gottes oder einer Göttin nutzen bzw. immer nur 1 Götterkarte vor sich ausliegen haben. War Ihnen ein Gott ein- oder zweimal zu Diensten, legen Sie seine Karte weg und nehmen sich 1 neue Karte, deren abgebildeter Gott Ihnen eine andere Gunst erweist.



Die große Pyramide

Noch heute ist es ein Rätsel, wie die alten Ägypter es geschafft haben, riesige Steinquader zu schleppen und zu einer riesigen Pyramide zu türmen. Nun, wenn Sie das Szenario „Die große Pyramide“ gespielt haben, werden Sie wissen, wie es geht.

Die Regeln des Basisspiels werden um ein paar weitere einfache Regeln ergänzt; der Nil wird eingebaut und schon kann es losgehen. 3 Papyrusboote erhält jeder Spieler zusätzlich. Die Boote werden benötigt, den Nil zu überqueren und somit den Zugang zur großen Verkehrsader des altägyptischen Reichs zu schaffen. Nur die Spieler, die sich mit 1 Boot Zugang zum Nil verschafft haben, dürfen mit Bausteinen zum Bau der großen Pyramide beitragen. Und das sollten sie schleunigst tun.

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Denn jedes Mal, wenn ein Spieler einen Stein verbaut hat, genießt er die Gunst des Wesirs. Die bewirkt, dass er 1-mal in seinem Zug 1 Rohstoffkarte gegen 1 beliebige andere tauschen darf und dass der Räuber bei einer „7“ nur dann zuschlägt, wenn er mehr als 9 Rohstoffkarten besitzt. Leider ist die Gunst nicht dauerhaft. So geht die Wesir-Karte an einen anderen Spieler verloren, sobald dieser die Pyramide um 1 Baustein bereichert.

Verteilt der Wesir das Zuckerbrot, so schwingt der Pharao die Peitsche. Denn wer jeweils aktuell mit den wenigsten Bausteinen zum Bau der Pyramide beigetragen hat, den trifft der Fluch des Pharaos: Er muss sein Siegpunktkonto um 1 Siegpunkt verringern. Da reiben sich die anderen Spieler, die mehr Bausteine verbaut haben, die schwieligen Hände und freuen sich über den Segen des Pharaos, der sie mit 1 zusätzlichem Siegpunkt belohnt.

Das Spiel endet, sobald 1 Spieler in seinem Zug 11 Siegpunkte erreicht hat oder wenn die Pyramide fertiggestellt ist. Dann gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. Das kann schneller geschehen, als man denkt. Denn jedes Mal, wenn eine „7“ gewürfelt wird, baut auch der Pharao 1 Baustein.

Wie schon angemerkt, ist „Das alte Ägypten“ zugleich auch eine kleine Zeitreise in das ägyptische Altertum. Ergänzend dazu sind der ägyptischen Geschichte ein paar Seiten im Almanach gewidmet. Beginnend im Jahr 3000 v. Chr. gibt er, reich mit den liebevoll gestalteten Illustrationen von Michael Menzel bebildert, einen Einblick in die einzelnen Epochen bis hin zur Zeit Ptolemäer.

Das Spielprinzip von „Die große Pyramide“ gab es in ähnlicher Form schon als „Cheops“ in der Reihe der Historische Szenarien, die Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erschienen sind. Ein großer Kritikpunkt an Cheops war der feste Spielplan, der keine Variabilität zuließ. Dieser Kritik wurde bei „Die große Pyramide“ mit der variablen Auslagemöglichkeit der Landschaften Rechnung getragen.

Bilder vom Spiel

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