| Die Brüder „Entdecker“ und „Die Siedler von Catan“ |
Seite 1 von 7 Seitdem ich als Kind ein Buch über die Geschichte der Entdeckungen geschenkt bekam, hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen. Besonders die Entdeckung und Kolonisierung Amerikas, die Entdeckerfahrten der Wikinger und die Erforschung des Pazifiks faszinierten mich. Als ich dann begann, Spiele zu entwickeln, keimte in mir der Wunsch, diese meine romantischen Vorstellungen im Spiel lebendig werden zu lassen. Mit einem Schiff in sternklarer Nacht ins Unbekannte aufzubrechen, nach langer Seefahrt endlich neues Land zu erreichen, fremdartiger Flora und Fauna zu begegnen, die ersten Häuser einer Siedlung zu errichten, weiteres Land im Inneren zu erkunden und zu kultivieren. Ein wunderbares Thema für ein Spiel.
Besonders der letzte Punkt war mir wichtig. Nicht nur wegen der moralischen Frage. Kriege kosten Kraft. Es geht ewig hin und her, bis Sieger wie Verlierer am Ende sind. Meist lacht sich dann ein Dritter ins Fäustchen. Auch kriegerische Spiele für mehr als zwei Personen können diese Gefahr in sich bergen: Es werden unsinnige, überflüssige Züge gemacht, das Spiel dauert zu lange und endet oft sehr zufällig. |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. November 2009 um 12:40 Uhr |